Was ist Propolis und woher kommt es

Die Honigbiene sammelt Harze von Knospen oder Wunden von Bäumen. Hierzulande meist von Birken, Buchen, Erlen, Fichten, Kastanien. Nun fügt die Honigbiene durch Speichel (Fermente) hinzu. Weitere Bestandteile sind Wachs und Pollen. Dieses umgewandelte Baumharz verwendet die Biene meist im Herbst, um den Bienenstock vor Zugluft zu schützen und schließt kleinste Ritze mit dieser gelb-bräunlichen, klebringen Masse ab. Deshalb ist Propolis umgangssprachlich noch den Namen Kittharz oder Bienenharz bekannt. Ein Bienenvolk kann zwischen 50 und 500 g Propolis pro Jahr einbringen. Der Imker erntet dieses, indem er nur das Beste Propolis von den Rähmchen abkratzt. Das ist eine ganz schön klebrige Arbeit! Es gibt auch Propolisgitter welches auf ein Bienenvolk… Read More

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Varroamilbe, Gefahr für unsere Bienen

Die Varroamilbe ist wohl die größte Gefahr für unsere Bienen Seit Mitte des Jahrhunderts hat sich die Varroamilbe in Europa zu einer Bedrohung der Bienenvölker entwickelt. Seither ist die Varroamilbe eine regelrechte Gefahr für unsere Bienen. Die Varroamilbe parasitiert die Honigbiene, der Apis mellifera. Sie lebt auf den erwachsenen Honigbienen und vermehrt sich in der Brut.Die Varroamilbe saugt sich an der Biene fest und ernährt sich dann von Ihrem Blut. Die Varroamilbe wurde aus Asien eingeschleppt und bedroht nun ganze Bienenvölker und auch die Wildbienen. Die Varroa ist sehr schwer zu bekämpfen und es gibt zur Zeit nur wenige bekannte Bekämpfungsmethoden. Die erfolgreichsten Behandlungsmaßnahmen sind der Einsatz von Ameisensäure und… Read More

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Honig impfen? Ist der Honig krank?

Honig Impfen? Warum wird das gemacht? Schon einmal davon gehört, dass Honig geimpft werden soll? Ein Honig, besonders aus der Frühtracht hat einen hohen Glukoseanteil. Der sorgt dafür, dass der Honig auskristallisiert und auch noch im Glas hart wird. Wir Imker rühren den Honig, damit die Kristalle zerschlagen werden und der Honig eine homogene Masse erhält und nicht ganz so fest sondern cremig wird. Bei Sommerhonigen ist der Glukose (Traubenzuckeranteil) viel geringer. Hier überwiegt der Fruktose Anteil. Dies bedeutet, dass der Honig flüssig bleibt. Möchten wir dennoch einen cremigen Sommerhonig herstellen, dann wird dieser mit einem kleinen Anteil vom Frühtrachthonig geimpft. Hier sind ja schon die Kristalle vorhanden. Jetzt wird… Read More

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Fütterung der Bienen

Fütterung der Bienen ist eine Notwendigkeit Der Imker entnimmt im laufe des Jahres den von den Bienen eingetragenen Honig, welcher im Grunde für die Überwinterung des Bienenvolks gedacht ist. Ohne eine Zufütterung würden die Bienen dann den Winter nicht überstehen! Leider ist die Zufütterung, sei es durch fertig gekauften Sirup, oder selbst angemischter Zuckerlösung nicht so hoch qualitativ wie der eigene Honig, da die Zuckerlösungen oder Sirupe keine Pollen oder andere Nährstoffe enthalten. Deshalb ist es für uns wichtig den Bienen einen gewissen Anteil an ihrem eigens eingetragenen Honig für den Winter zu überlassen. Fremder Honig darf auf keinen Fall zugefüttert werden, da sonst eine Bienenkrankheit (Amerikanische Faulbrut) entstehen würde… Read More

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Lebenszyklus einer Honigbiene

Der Lebenszyklus einer Honigbiene ist sehr kurz Fleißig sind die Bienen schon ab dem 1. Tag und übernehmen verschiedene Aufgaben Eine Arbeiterin in einem Bienenstaat wird nur ca. 35 Tage alt, wenn es sich um eine Sommerbiene handelt. Eine Winterbiene wird deutlich älter, ca. 9 Monate und versorgt die Bienenkönigin im Winter mit Nahrung und Wärme. Die Sommerbiene hat je nach Lebenszyklus verschiedene Aufgaben. Nach dem Schlupf muss sie die Wabenzellen für den neuen Schlupf reinigen und vorbereiten. Weiterhin ist sie für die Versorgung des Nachwuchses verantwortlich. Ab dem ca 13. Tag ist sie mit dem Wabenbau beschäftigt. Ab dem 18. Tag übernimmt die Arbeiterin den Nektar, verarbeitet diesen zu… Read More

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