Fütterung der Bienen

Der Imker entnimmt im laufe des Jahres den von den Bienen eingetragenen Honig, welcher im Grunde für die Überwinterung des Bienenvolks gedacht ist. Ohne eine Zufütterung würden die Bienen dann den Winter nicht überstehen! Leider ist die Zufütterung, sei es durch fertig gekauften Sirup, oder selbst angemischter Zuckerlösung nicht so hoch qualitativ wie der eigene Honig, da die Zuckerlösungen oder Sirupe keine Pollen oder andere Nährstoffe enthalten. Deshalb ist es für uns wichtig den Bienen einen gewissen Anteil an ihrem eigens eingetragenen Honig für den Winter zu überlassen.

Honigwabe mit Arbeiterinnen

Fremder Honig darf auf keinen Fall zugefüttert werden, da sonst eine Bienenkrankheit (Amerikanische Faulbrut) entstehen würde und diese sich auf die anderen Bienenvölker im Umfeld verbreiten kann. Ein Bienenvolk benötigt je nach Volkgröße und je nach Beutensystem ca.14kg Futter um über den Winter zu kommen. Das Mischungsverhältnis bei selbst hergestellter Zuckerlösung ist 3:2 (Zucker:Wasser) für die Überwinterung. Kunstschwärme benötigen ebenfalls eine Futterzugabe in Form einer Zuckerlösung mit dem Mischungsverhältnis 1:1 (Zucker:Wasser)

Kunstschwärmen, wird so eine gute Tracht vorgegaukelt und die Bienen bauen schneller die neuen Mittelwände mit Wachs aus. Jetzt kann die Tracht als Honig eingelagert werden. Hierbei sollte man nicht zu viel füttern, denn sonst würde alles vom hergestellten Honig belegt sein und die zugesetzte Bienenkönigin hätte keinen Platz für die Eiablage, welches für eine Völkervergrößerung sinnvoll ist.

Ableger sollte man doch besser mit Futterteig füttern, damit eine Räuberei bei den noch wenig vorhandenen Bienen ausbleibt.