Berechnung der Einfütterungsmenge für Bienen

Was als Winterfutter von den Bienen letztendlich in den Waben abgelagert wird, hängt
von der Art des Futtermittels (Fertigfuttermittel oder Zuckerwasser aus Kristallzucker)
und der hinzugefügten Zuckerkonzentration (z.B. 3:2 oder 1:1) ab. Dabei ist bei
Zuckerwasser mit einer Minderung des eingedickten Futters von ca 15% zu rechnen.
Hier berechnest Du die tatsächlich eingetragene Futtermenge, abhängig von der
Konzentration der Zuckerlösung.

Hinweise zur Zuckerwasser-Zubereitung:

  • Die Mischung darf nicht erhitzt werden! Lauwarmes Wasser hilft zwar dabei, das sich der Zucker schneller löst – aber heißes Wasser führt zu chemischen Prozessen, die Giftstoffe für die Bienen entstehen lassen. Hydroxymethylfurfural (HMF)
  • Achte auf Sauberkeit – Zuckerwasser verdirbt schnell. Deshalb besser zweimal Füttern als zuviel zu geben
  • nur frischen, reinen Kristallzucker verwenden
  • gerade zur Winterauffütterung am Bienenstand nicht mit dem Zuckerwasser kleckern. Sonst droht Räuberreigefahr und somit auch die Gefahr der Übertragung von Krankheiten

Vereinfacht gesagt kann kann man 1 kg trockenen Haushaltzucker einem Kilo Flüssigfutter oder einem Kilo eingelagerten Futtervorrat gleichsetzen!

Wenn wir unser benötigtes Bienenfutter berechnet haben, wird Zucker mit Wasser verrührt. Wir verwenden einen speziellen Rührstab der in unsere Schleuder passt. So können wir größere Mengen produzieren. Wir füllen den selbst gemachten Sirup in Kanistern ab. Dann geben wir je nach Volksgröße ca. 7 Liter in den Adamfütterer. Ein Bienenvolk in einer Dadantbeute gehalten, benötigt ca. 20kg Winterfutter.

Die Wintereinfütterung beginnt unmittelbar nach der letzten Honigernte im Verhältnis 3:2. Die 1:1 Fütterung verwenden wir bei der Erstellung von Kunstschwärmen im Juli.