Unsere Betriebsweise, Dadant mit angepasstem Brutraum

Buckfastbiene in Dadantbeute

Die Bienen

Wir verwenden die moderne Buckfast-Biene. Sie ist eine von Bruder Adam im Jahr 1913 gezüchtete Biene, die im Allgemeinen sehr friedlich ist und für einen guten Honigertrag sorgt. Die Buckfast ist eine Kreuzung aus der herkömmlichen dunklen Biene und der italienischen Biene. Sie ist für unsere Breitengrade gut angepasst und sehr robust. Die Königin legt täglich bis zu 2000 Eier und trägt zu einer beachtlichen Völkergröße bei.

Imker bei der Arbeit

Die Beuten

Die Bienenwohnungen nennt man Bienenbeute. Sie besteht meistens aus Holz, kann aber auch aus Styropor bestehen. In der Bio-Imkerei darf die Bienenbeute nur aus Holz bestehen. Es gibt viele unterschiedliche „Normmaße“ Hier nennen wir ein paar Beispiele die oft in Europa verwendet werden: Zander-Beute, Deutsch Normalmaß , Liebig-Beute, Seegeberger, Herold-Beute, Dadantblatt und Dadant US…. und viele mehr. Diese unterschiedlichen Beutenarten haben Vor- und Nachteile. Jeder Imker entscheidet für sich, nach Abwägung und Vorgehensweise.

Z.B. haben Zanderbeuten den Vorteil, dass man die Räume wechseln kann. Alle Zargen sind gleich groß und so wird aus einem Honigraum dann ein Brutraum und auch anders herum. Wir mögen das nicht! 

Wir verwenden  Dadant-Beuten und haben kleinere Honigräume, die nicht als Brutraum eingesetzt werden. Bei uns bleibt ein Honigraum ein Honigraum und wurde nicht von einer Königin zur Eiablage benutzt. Ein weiterer Vorteil der Dadant-Honigräume ist das leichtere Gewicht. Im Laufe der Imkerjahre ein nicht zu verachtender Vorteil. Die Buckfastbiene passt hervorragend zu der Dadant-Beute. Es gibt aus unserer Sicht noch mehr Vorteile der Dadantbeute gegenüber anderer Beutensystemen, auf die wir jetzt aber nicht eingehen möchten, da dieses schon Fachkundig wird.